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Kurzbeschreibung

Die Verlängerung der Linie U5 im Westen vom Laimer Platz nach Pasing ist eines der wichtigsten Projekte für eine Optimierung des ÖPNV-Netzes der Landeshauptstadt München. In der Vergangenheit wurden oft Zweifel gehegt, ob dieses Projekt wirklich notwendig ist oder ob nicht als Alternative eine verbesserte Anbindung des Bahnhofs Pasing durch die Tram in Frage kommt. Gerade im Hinblick auf die Überlastung der S-Bahn-Stammstrecke (siehe hierzu auch das Konzept Teilausbau Südring) ist allerdings der Ausbau der U5 nach Westen zum S-, Regional- und Fernbahnhof Pasing von entscheidender Bedeutung. Die U5 ist bereits heute an fünf Punkten mit dem S-Bahn-Netz verknüpft und übernimmt damit eine Entlastungsfunktion für die S-Bahn. Mit Pasing, dem sechsten Verknüpfungspunkt zum S-Bahn-Netz, kann diese Entlastungswirkung in erheblichem Maße erhöht werden, zumal somit vier weitere S-Bahnlinien auch westlich der Stammstrecke mit der U-Bahn verknüpft sind. Die Netzwirkung wird durch die Verlängerung der U5 nach Pasing entscheidend verbessert.

Ziel muss es also sein, die Umsteigevorgänge zwischen U- und S-Bahn in Pasing möglichst unkompliziert und damit nutzerfreundlich zu gestalten. Baumgartner, Kantke und Schwarz (BKS) haben daher ein Konzept für eine optimierte Verknüpfung der Bahnsteigebenen von U-Bahn und S-Bahn entwickelt. Dazu wird der U-Bahnhof parallel unter den Gleisen 5 und 6 der S-Bahn angeordnet. Der U-Bahnhof erhält Außenbahnsteige, die durch Direktfahrtreppen mit dem Stadteinwärts- bzw. Stadtauswärts-Bahnsteig der S-Bahn verknüpft sind. Zudem gibt es ein System aus quer und längs gestaffelten Fahrtreppen bzw. festen Treppen sowie Aufzüge, die die U-Bahn-Ebene mit dem Zwischengeschoss (Ebene 0) und der S-Bahn verbinden. - siehe Grafik (Längsschnitt)

Hier können Sie sich eine detaillierte Präsentation zum Konzept herunterladen